On-Page SEO: Diese 6 Dinge entscheiden, ob Google dich findet
Deine Website existiert – aber Google weiß nicht, wo du bist. Das lässt sich ändern, in einem Nachmittag.
Von Kai
Die meisten Unternehmer denken, eine Website zu haben reicht. Sie haben sie gebaut, Geld dafür bezahlt – und warten.
Das Problem ist nicht die Website. Das Problem ist, dass Google nicht weiß, in welcher Stadt du sitzt, was du genau machst und ob du überhaupt noch existierst.
On-Page SEO ist nichts anderes als Google diese Antworten hinzulegen. An den richtigen Stellen, in der richtigen Form.
1. Title-Tag – das erste was Google liest
Öffne mal einen Browser-Tab mit deiner Website. Was steht da oben in der kleinen Leiste?
Wenn da "Startseite" oder nur dein Firmenname steht, verschenkst du gerade Potenzial.
Der Title-Tag ist der blaue, klickbare Text bei Google – bevor jemand überhaupt auf deine Seite kommt. Er sollte so aussehen: Hauptleistung + Stadt | Firmenname.
Also zum Beispiel: Steuerberatung Mannheim | Müller & Partner.
Jede Unterseite bekommt ihren eigenen – nie zweimal denselben.
2. H1-Überschrift – nicht "Willkommen", bitte
Die H1 ist die größte Überschrift auf deiner Seite. Es gibt pro Seite genau eine.
Google liest sie und entscheidet mit, wofür deine Seite steht. Auf erschreckend vielen Websites heißt sie "Herzlich willkommen" oder gar nichts.
Schreib rein, was du machst, wo – und was der Kunde davon hat. Steuerberatung Mannheim – weniger Steuern, weniger Stress.
Leistung, Stadt, Vorteil. Fertig.
3. NAP – Firmenname, Adresse, Telefon immer gleich
NAP klingt technisch, ist aber simpel: Firmenname, Adresse, Telefonnummer.
Diese drei Angaben müssen auf deiner Website haargenau so stehen wie in deinem Google Business Profil. Gleiche Schreibweise, gleiche Abkürzungen – alles.
Steht auf deiner Website "Hauptstr." und im Google-Profil "Hauptstraße", ist das für Google ein Widerspruch. Klingt übertrieben pingelig – macht aber einen Unterschied.
Pack die NAP-Daten einmal in den Footer. Dann stehen sie automatisch auf jeder Seite.
4. Stadtname im Text – einmal reicht, zehnmal nervt
Dein Stadtname sollte im Fließtext auftauchen. Nicht zehnmal auf einer Seite – das merkt Google, und es liest sich grauenhaft.
Einmal in der Einleitung, einmal in der Leistungsbeschreibung. Das reicht.
Wir beraten Selbstständige in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar. Natürlich, lesbar – und trotzdem das Signal, das Google braucht.
5. Meta-Description – dein erster Eindruck bei Google
Die Meta-Description ist der graue Text unter dem blauen Link bei Google.
Sie beeinflusst dein Ranking nicht direkt – aber sie entscheidet, ob jemand klickt oder weiterscrollt.
Zwei Sätze, die zeigen was du anbietest, für wen und wo. Kein "Wir sind Ihr kompetenter Partner für..." – schreib so, wie du einem Fremden auf der Straße erklären würdest, was du machst.
6. Eine Seite pro Hauptleistung – aber fang klein an
Wenn du drei verschiedene Dinge anbietest, sollte jedes seine eigene Unterseite haben.
Google versteht dann genau, wofür welche Seite steht – und rankt sie entsprechend.
Aber fang nicht mit zwanzig neuen Seiten an. Nimm deine wichtigste Leistung. Bau diese eine Seite richtig – mit eigenem Title-Tag, eigener H1, eigenem Text mit Ortsangabe.
Dann die nächste. Eine nach der anderen.
Fazit
Sechs Punkte. Ein Nachmittag.
Und du bist besser aufgestellt als die meisten deiner Mitbewerber – weil die wenigsten sich die Zeit nehmen, auch nur die Hälfte davon sauber umzusetzen.
Du musst kein SEO-Experte sein. Du musst es einfach machen.
Bis bald, Kai
P.S. Mach den Browser-Tab-Test: Öffne deine Website und schau, was oben in der Tab-Leiste steht. Steht da deine Stadt? Falls nicht – da fängst du an. Und wenn du willst, dass wir das alles für dich übernehmen und dich in 90 Tagen garantiert in die Top 3 bringen: Erstgespräch buchen
